Max Scheler
Gesellschaft

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221878

Der verlorene Körper

Scham und Isolierung als Grundproblem einer Brustkrebspatientin

Katharina Gröning

pp. 259-268

Abstrakt

Die Scham gehört, psychoanalytisch gesprochen, zu den narzisstischen Affekten (vgl. Wurmser 1993b), beschreibt das Gegenteil des Stolzes und zählt zu den wichtigsten Sozialgefühlen (Neckel 1991). In diesem Beitrag wird anhand der Lebensgeschichte einer an Brustkrebs erkrankten Frau aufgezeigt, wie eine Schamdynamik, einhergehend mit weiteren biographischen Themen, z.B. der emotionalen Isolation und der inneren Heimatlosigkeit, in die Bearbeitung einer Brustamputation hineinreicht.

Publication details

Published in:

Nittel Dieter, Seltrecht Astrid (2013) Krankheit: lernen im Ausnahmezustand?: Brustkrebs und Herzinfarkt aus interdisziplinärer Perspektive. Dordrecht, Springer.

Seiten: 259-268

DOI: 10.1007/978-3-642-28201-0_20

Referenz:

Gröning Katharina (2013) „Der verlorene Körper: Scham und Isolierung als Grundproblem einer Brustkrebspatientin“, In: D. Nittel & A. Seltrecht (Hrsg.), Krankheit: lernen im Ausnahmezustand?, Dordrecht, Springer, 259–268.