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Krebskranke in Rehabilitation und Nachsorge
Lebensgeschichtliche Transformationsprozesse zwischen Gestaltwandel und Kontinuierung
pp. 247-258
Abstrakt
Rehabilitation erweist sich als eine sensible Phase für Lern- und Bildungsprozesse, weil vielen Betroffenen häufig erst in der geschützten und von Alltagspflichten entlasteten Umgebung der Rehabilitationsklinik ihre einschneidend veränderte Lebenssituation voll zu Bewusstsein kommt. Die Phase der Rehabilitation erscheint somit auch als Zeit der Sammlung und Standortbestimmung und der Reflexion darauf, wie das Leben weitergehen soll. Anhand ausgewählter Interviews mit krebskranken Menschen erörtert der Beitrag das Zusammenspiel von Lern- und Bildungsprozessen bei der erforderlichen Anpassung des Lebens an die Krankheit.
Publication details
Published in:
Nittel Dieter, Seltrecht Astrid (2013) Krankheit: lernen im Ausnahmezustand?: Brustkrebs und Herzinfarkt aus interdisziplinärer Perspektive. Dordrecht, Springer.
Seiten: 247-258
DOI: 10.1007/978-3-642-28201-0_19
Referenz:
von Kardorff Ernst, Schönberger Christine (2013) „Krebskranke in Rehabilitation und Nachsorge: Lebensgeschichtliche Transformationsprozesse zwischen Gestaltwandel und Kontinuierung“, In: D. Nittel & A. Seltrecht (Hrsg.), Krankheit: lernen im Ausnahmezustand?, Dordrecht, Springer, 247–258.