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Latenz und Emergenz
Überlegungen zur Taxonomie und zum Status von Gedächtnisleistungen in der soziologischen Theorie
pp. 87-115
Abstrakt
Der Beitrag schlägt vor, die soziologische Gedächtnisforschung enger an die Diskussion in den Neurowissenschaften und der Psychologie anzuschließen. Dazu muss zum einen der Status so genannter "nicht-deklarativer" Gedächtnisleistungen überdacht werden, zum anderen die emergenztheoretische Annahme eigenständiger sozialer Gedächtnisse revidiert werden. Der Beitrag macht hierzu einen Vorschlag und zeigt, dass die soziologische Analyse inhaltlich nichts verliert, dafür aber eine größere konzeptuelle Präzision und interdisziplinäre Anschlussmöglichkeiten gewinnt.
Publication details
Published in:
Dimbath Oliver, Heinlein Michael (2014) Die Sozialität des Erinnerns: Beiträge zur Arbeit an einer Theorie des sozialen Gedächtnisses. Dordrecht, Springer.
Seiten: 87-115
DOI: 10.1007/978-3-658-03470-2_5
Referenz:
Kastl Jörg Michael (2014) „Latenz und Emergenz: Überlegungen zur Taxonomie und zum Status von Gedächtnisleistungen in der soziologischen Theorie“, In: O. Dimbath & M. Heinlein (Hrsg.), Die Sozialität des Erinnerns, Dordrecht, Springer, 87–115.