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Mathematische Modelle in der Medizin
pp. 71-86
Abstrakt
In den letzten zwei oder drei Jahrzehnten hat sich die mathematische Modellierung als wissenschaftliche Tätigkeit mit konkreten Implikationen als "an industry of great proportions' [2] erwiesen. Sie erfüllt die drei Vorbedingungen für die Existenz einer eigenständigen Fachwissenschaft [34], indem sie erstens von einer Gemeinschaft aktiver, sich gegenseitig unterstützender Wissenschaftler konzipiert wurde und angewandt wird, zweitens eine endliche relationale Struktur von Behauptungen umfaßt, die den exemplarischen Hypothesen etablierte Erkenntnisse zuordnet, und drittens eine Menge von Publikationen ausgelöst hat, die durch wechselseitige Zitierung enger miteinander verknüpft sind als mit anderen Veröffentlichungen [35].
Publication details
Published in:
Doerr Wilhelm, Schipperges Heinrich (1987) Modelle der pathologischen Physiologie. Dordrecht, Springer.
Seiten: 71-86
DOI: 10.1007/978-3-642-83192-8_5
Referenz:
Tautu Petre, Wagner Gustav (1987) „Mathematische Modelle in der Medizin“, In: W. Doerr & H. Schipperges (Hrsg.), Modelle der pathologischen Physiologie, Dordrecht, Springer, 71–86.