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Der Dandy und seine Verwandten Elegante Flaneure, vergnügte Provokateure, traurige Zeitdiagnostiker
pp. 117-159
Abstrakt
Das Wort "Dandy" hat im Deutschen keinen guten Klang. Es steht für Geck, Protz, feiner Pinkel, Kleidernarr, Renommist, Großtuer, Snob und Narziss, oder adjektivisch gewendet für: aufgeblasen, eitel, hochmütig, selbstgefällig,, theatralisch, arrogant, eitel, ruhmsüchtig und unverfroren (vgl. Dornseiff 1965:328,430). Die Anmaßung der Dandys scheint eher auf bedauerliche Charakterfehler als auf eine gesellschaftlich bedeutsame Rolle hinzudeuten.
Publication details
Published in:
Bellebaum Alfred, Hettlage Robert (2012) Missvergnügen: zur kulturellen Bedeutung von Betrübnis, Verdruss und Schlechter laune. Dordrecht, Springer.
Seiten: 117-159
DOI: 10.1007/978-3-531-93325-2_6
Referenz:
Hettlage Robert (2012) „Der Dandy und seine Verwandten Elegante Flaneure, vergnügte Provokateure, traurige Zeitdiagnostiker“, In: A. Bellebaum & R. Hettlage (Hrsg.), Missvergnügen, Dordrecht, Springer, 117–159.