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Existenzgründer in Ostdeutschland
Pioniere einer neuen Wirtschaftskultur
pp. 252-275
Abstrakt
Der sich nicht selten rasch einstellende berufliche Erfolg ostdeutscher Existenzgründer steht in Widerspruch zu ihrer häufig zu beobachtenden eher pessimistischen Lebenseinstellung, gilt Optimismus doch gemeinhin als Grundrequisite beruflicher Selbständigkeit. Trotz Stolz und Freude über den geschäftlichen Erfolg sind von den ostdeutschen Existenzgründern jedoch immer wieder Klagen über die Schwierigkeiten zu vernehmen, mit den neuen Lebensumständen fertig zu werden. Warum gelingt diesen Menschen fast problemlos der Übergang in die berufliche Selbständigkeit, während ihnen gleichzeitig die Integration in eine neue Gesellschaftsordnung ausgesprochen schwer zu fallen scheint? Offenbar verharren sie in alten Denk-und Lebensgewohnheiten, die sie noch nicht haben einswerden lassen mit ihrer neuen Berufsrolle.
Publication details
Published in:
Wicke Michael (1997) Konfigurationen lebensweltlicher Strukturphänomene: soziologische Varianten phänomenologisch-hermeneutischer Welterschließung. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 252-275
DOI: 10.1007/978-3-322-96030-6_15
Referenz:
Heuberger Frank W., Tänzler Dirk (1997) „Existenzgründer in Ostdeutschland: Pioniere einer neuen Wirtschaftskultur“, In: M. Wicke (Hrsg.), Konfigurationen lebensweltlicher Strukturphänomene, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 252–275.