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Die kybernetisch-systemtheoretische Wurzel
pp. 228-239
Abstrakt
Wie KLIX (1980) hervorhebt, ist die Kybernetik eine typische Querschnittswissenschaft, da deren Inhalt und Gegenstand nicht einheitlich definiert ist. Im weitesten Sinne versteht man darunter die Wissenschaft von den Struktur- und Funktionseigenschaften selbstregulierender und selbstoptimierender Systeme. Wie schon an anderer Stelle hervorgehoben, können sowohl mechanistische als auch organismische Systeme mit einem allgemeinen Begriffsinventar untersucht und beschrieben werden. Das Wort Kybernetik wurde bekanntlich in übertragener Form schon von PLATO verwendet und bezog sich auf die Kunst des Regierens (vgl. BUYTENDIJK 1967).
Publication details
Published in:
Stangl Werner (1989) Das neue Paradigma der Psychologie: die Psychologie im Diskurs des radikalen Konstruktivismus. Wiesbaden, Vieweg+Teubner.
Seiten: 228-239
DOI: 10.1007/978-3-322-91117-9_12
Referenz:
Stangl Werner (1989) Die kybernetisch-systemtheoretische Wurzel, In: Das neue Paradigma der Psychologie, Wiesbaden, Vieweg+Teubner, 228–239.