Max Scheler
Gesellschaft

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198648

Die Psychologie des Wissenschaftlers

Werner Stangl

pp. 128-145

Abstrakt

In diesem Abschnitt wird der Frage nachgegangen werden, welche Rolle der Wissenschaftler, also das handelnde Subjekt der Forschung, im Rahmen der Wissenschaft spielt Dabei wird davon ausgegangen, daß diese Rolle in enger Beziehung zu dem Paradigma steht, das er vertritt. Da ein Paradigma in dem in dieser Arbeit vertretenen Sinn als Leitlinie und als per definitionem nicht mehr weiter hinterfragbarer Rahmen des wissenschaftlichen Handelns interpretiert wird, muß die Frage nach der Übereinstimmung dieses Handelns mit einem "idealen" paradigmatischen Handlungsmuster als zentrales Problem jeder Wissenschaft bzw. der Wissenschaftlichkeit betrachtet werden. In einem Paradigma werden gewissermaßen die impliziten Anforderungen an die jeweilige Disziplin und die in ihr handelnden Subjekten formuliert.

Publication details

Published in:

Stangl Werner (1989) Das neue Paradigma der Psychologie: die Psychologie im Diskurs des radikalen Konstruktivismus. Wiesbaden, Vieweg+Teubner.

Seiten: 128-145

DOI: 10.1007/978-3-322-91117-9_6

Referenz:

Stangl Werner (1989) Die Psychologie des Wissenschaftlers, In: Das neue Paradigma der Psychologie, Wiesbaden, Vieweg+Teubner, 128–145.