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Die Emigration als psychologisches Problem
pp. 503-551
Abstrakt
Die vorliegende Arbeit gründet sich auf eingehende eigene Untersuchungen des Verfassers an Emigranten verschiedener Herkunft in Paris. Sie suchte eine objektive Darstellung davon zu geben, wie die Emigration von dem Einzelnen erlebt und psychisch verarbeitet wird. Der Außenstehende macht sich nur selten eine Vorstellung von den allgemeinen und persönlichen Schwierigkeiten, die der Emigrant durchzumachen hat; er weiß nicht, was es bedeutet, eine Heimat aufzugeben und als Fremder in ein Land zu kommen, um eine neue Existenz nicht nur, sondern auch um neue menschliche Beziehungen und geistige Bindungen, um ein neues Vaterland zu ringen. Der Verfasser möchte die Aufmerksamkeit auf ein Problem richten, dessen allgemein-menschliche Bedeutung nicht übersehen werden kann.
Publication details
Published in:
Wolfradt Uwe, Billmann-Mahecha Elfriede, Stock Armin (2015) Deutschsprachige Psychologinnen und Psychologen 1933–1945: ein Personenlexikon, ergänzt um einen Text von Erich Stern. Dordrecht, Springer.
Seiten: 503-551
DOI: 10.1007/978-3-658-01481-0_25
Referenz:
Wolfradt Uwe, Stock Armin, Billmann-Mahecha Elfriede (2015) „Die Emigration als psychologisches Problem“, In: U. Wolfradt, E. Billmann-Mahecha & A. Stock (Hrsg.), Deutschsprachige Psychologinnen und Psychologen 1933–1945, Dordrecht, Springer, 503–551.