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Hans Paul Bahrdt und der Göttinger Weg soziologischen Denkens
pp. 377-388
Abstrakt
Die Auseinandersetzung mit der Soziologie Hans Paul Bahrdts ist in diesem Beitrag programmatischer und handwerklicher Natur. Bahrdts Grundverständnis der Soziologie als verstehende und phänomenologische Wissenschaft sowie die Bahrdtsche Wissenschaftspraxis intellektuellen Engagements stehen im Mittelpunkt. Eine ideengeschichtliche Lesart verortet Bahrdt vor diesem Hintergrund als Vertreter eines ‚dritten Weges' innerhalb der frühen bundesrepublikanischen Soziologie. Aus dem Blickwinkel des Forschungspraktikers und aktiven Sozialforschers, bleibt darüber hinaus zu diskutieren, inwieweit bei Bahrdt das Handwerkszeug für aktuelle gesellschaftswissenschaftliche Fragen zu finden ist.
Publication details
Published in:
Römer Oliver, Alber-Armenat Ina (2019) Erkundungen im historischen: Soziologie in Göttingen: Geschichte - Entwicklungen - Perspektiven. Dordrecht, Springer.
Seiten: 377-388
DOI: 10.1007/978-3-658-22221-5_13
Referenz:
Vogel Berthold (2019) „Hans Paul Bahrdt und der Göttinger Weg soziologischen Denkens“, In: O. Römer & I. Alber-Armenat (Hrsg.), Erkundungen im historischen: Soziologie in Göttingen, Dordrecht, Springer, 377–388.