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Gestalt- und Stilwandel in der kommerziellen Werbung der neuen Bundesländer
pp. 189-211
Abstrakt
Auf dem Binnenmarkt der DDR war die Werbung für Konsumgüter und Dienstleistungen nur schwach entwickelt. Sie beschränkte sich im wesentlichen auf Chemiefasern (spezitex, Grisuten, Malimo), Kosmetika, Elektrogeräte (AKA Elektrik), Waschmaschinen und Kühlschränke (Monsator, FORON) und Erzeugnisse der Feinmechanik und Optik (Pentacon, Carl Zeiss Jena) — das heißt, auf solche Erzeugnisgruppen, wo eine relative Breite des Warensortiments bestand. Die Werbung der Industriekombinate konzentrierte sich nahezu ausschließlich auf den Auslandsmarkt und trat namentlich zur Leipziger Messe in Erscheinung. Diese Werbung durch Leuchtreklamen und Aufsteller mit Plakaten wurde durch ein besonderes Rundfunkprogramm, die "Messewelle", unterstützt. Die Werbeträger verschwanden jedoch aus dem Stadtbild und aus den Medien, nachdem die Messe beendet war.
Publication details
Published in:
Hess-Lüttich Ernest (1992) Medienkultur — Kulturkonflikt: Massenmedien in der interkulturellen und internationalen Kommunikation. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 189-211
DOI: 10.1007/978-3-322-83613-7_10
Referenz:
Gläser Rosemarie (1992) „Gestalt- und Stilwandel in der kommerziellen Werbung der neuen Bundesländer“, In: E. Hess-Lüttich (Hrsg.), Medienkultur — Kulturkonflikt, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 189–211.