Max Scheler
Gesellschaft

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216539

Deutschlandberichterstattung im amerikanischen Fernsehen (1988–1990)

Hartmut Keil

pp. 41-64

Abstrakt

In Millionen amerikanischer Haushalte läuft der Fernseher rund um die Uhr. Er ist wichtigstes Unterhaltungs-, aber auch Informationsmedium, und die Nachrichtensendungen genießen bei den Zuschauern einen hohen Grad an Glaubwürdigkeit. Was erfährt der Durchschnittsamerikaner in diesem Massenmedium über Deutschland? Wird die Bundesrepublik überhaupt beachtet, wie umfangreich ist die Berichterstattung, welche Themen werden aufgegriffen, ist der Grundtenor eher positiv oder negativ? Solche Fragen haben angesichts des politischen Wandels in Europa an Bedeutung gewonnen. Da das Fernsehen für weite Teile der amerikanischen Bevölkerung meinungsbildend wirkt, ist es ein sensibler Seismograph für die Qualität der Beziehungen zwischen den USA und der Bundesrepublik. Nimmt das Fernsehen diese meinungsbildende Funktion verantwortlich wahr? Bedient es sich traditioneller Stereotypen und Klischees oder hat sich die Perzeption Deutschlands in der Berichterstattung über den Einigungsprozeß verändert?

Publication details

Published in:

Hess-Lüttich Ernest (1992) Medienkultur — Kulturkonflikt: Massenmedien in der interkulturellen und internationalen Kommunikation. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.

Seiten: 41-64

DOI: 10.1007/978-3-322-83613-7_4

Referenz:

Keil Hartmut (1992) „Deutschlandberichterstattung im amerikanischen Fernsehen (1988–1990)“, In: E. Hess-Lüttich (Hrsg.), Medienkultur — Kulturkonflikt, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 41–64.