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Entwicklung, Bindung und Beziehung
Neuere Konzepte zur Psychoanalyse
pp. 605-630
Abstrakt
In dem vergangenen Jahrzehnt hat die Bezeichnung Tiefenpsychologie viel von ihrer Faszination verloren, weder im Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie (Thomä u. Kächele 1996a,b) noch im Lehrbuch der Psychotherapie (Heigl-Evers et al. 1993) findet diese Bezeichnung im Sachverzeichnis ihren Niederschlag. Klinisch-therapeutisch hat international die Bezeichnung psychodynamische bzw. psychoanalytische Therapie viel operational-empirischen Boden gewonnen. 1984 wurden 3 Manuale publiziert, die alle, wenn auch unterschiedlich, dem Umfeld der interpersonellen, dynamischen Denkweise verbunden waren und die zugleich demonstrieren konnten, daß die Gegenüberstellung von psychodynamisch und nichtempirisch schon lange obsolet ist (Luborsky 1984; Strupp u. Binder 1984; Klermann et al. 1984).
Publication details
Published in:
Helmchen Hanfried, Henn Fritz, Lauter Hans, Sartorius Norman (1999) Psychiatrie der Gegenwart I: Grundlagen der Psychiatrie. Dordrecht, Springer.
Seiten: 605-630
DOI: 10.1007/978-3-642-60174-3_22
Referenz:
Kächele H., Buchheim A., Schmücker G., Brisch K. H. (1999) „Entwicklung, Bindung und Beziehung: Neuere Konzepte zur Psychoanalyse“, In: H. Helmchen, F. Henn, H. Lauter & N. Sartorius (Hrsg.), Psychiatrie der Gegenwart I, Dordrecht, Springer, 605–630.