Repository | Buch | Kapitel
Was ich liebte
pp. 185-199
Abstrakt
In dem Roman Was ich liebtebeschreibt die Autorin Siri Hustveldt die Lebensentwürfe von Menschen ausgehend von den 1970er Jahren im Stadtteil SoHo von New York. Sie erzählt rückblickend aus der Perspektive der Jahrtausendwende. In diesem Rückblick wird deutlich, dass die Lebensentwürfe der Protagonisten, die ja nichts anderes als Versuche der Bestimmung des eigenen Selbst in der Welt und der Zeit sind, mal mehr und mal weniger gelingen. Besonderes Merkmal dieser Art Biografiearbeit ist die tief greifende Bedrohung des Scheiterns der Selbstbestimmungsversuche durch die Schicksalsschläge von außen, z.B. durch den tragischen Tod eines Kindes. Somit ist Was ich liebteauch eine Art Trauerarbeit über periodisches, nicht selbst von den Protagonisten zu verantwortendes Scheitern der selbstbestimmten Lebensentwürfe.
Publication details
Published in:
Mührel Eric, Birgmeier Bernd (2009) Theorien der Sozialpädagogik – ein Theorie-Dilemma?. Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften.
Seiten: 185-199
DOI: 10.1007/978-3-531-91970-6_10
Referenz:
Mührel Eric (2009) „Was ich liebte“, In: E. Mührel & B. Birgmeier (Hrsg.), Theorien der Sozialpädagogik – ein Theorie-Dilemma?, Wiesbaden, Verlag für Sozialwissenschaften, 185–199.