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Der Schutz der Menschenwürde im Verfassungsrecht und im internationalen Recht
pp. 257-268
Abstrakt
Die Grundrechtscharta der EU, die als Folge des Lissaboner Vertrags in der österreichischen Rechtsordnung verbindlich geworden ist1, enthält ua eine explizite Verankerung des Schutzes der Menschenwürde, freilich nicht im Rang von Verfassungsrecht und nur für den Geltungsbereich der EU-Grundrechte-Charta. Damit hat sich die Rechtslage des Menschenwürdeschutzes in Österreich insgesamt verändert. Um das insofern relevante geltende Recht geordnet zu überblicken — und das ist ja, wie Theo Mayer-Maly stets betont hat, primäre Aufgabe des Juristen2 —, bedarf es der gemeinsamen Betrachtung der nationalen und der internationalen Dimension des Schutzes der Menschenwürde. Um diesen Überblick bemüht sich dieser Beitrag.
Publication details
Published in:
Harrer Friedrich, Honsell Heinrich, Mader Peter (2011) Gedächtnisschrift für Theo Mayer-Maly. Dordrecht, Springer.
Seiten: 257-268
DOI: 10.1007/978-3-7091-0001-1_16
Referenz:
Korinek Karl (2011) „Der Schutz der Menschenwürde im Verfassungsrecht und im internationalen Recht“, In: F. Harrer, H. Honsell & P. Mader (Hrsg.), Gedächtnisschrift für Theo Mayer-Maly, Dordrecht, Springer, 257–268.