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Wilhelm Jerusalem zum Gedächtnis
pp. 133-141
Abstrakt
Vermutlich führte weder ein Einfluß des Philosophen Jerusalem auf Schlicks Denken noch die kurze Zeit ihrer persönlichen Bekanntschaft zur Entstehung dieses Gedenk-Aufsatzes. Entscheidender als engere, öber Jerusalems Bekenntnis zu Empirismus und Anti-Metaphysik hinausgehende philosophische Beziehungen erscheinen eher die humanistischen Ideale, die Schlick mit Jerusalem verbanden. Ausdruck findet diese Verwandtschaft in Schlicks Mitwirkung in der Ethischen Gemeinde, die 1894 als Ethische Gesellschaft von Jerusalem mitbegrundet (und in der Folge von Friedrich Jodl mitgeprägt) wurde. Diesem Verein gehorte Schlick ab 1926 als Mitglied des Ausschusses an; am 31. Januar 1928 hielt er dort einen mit "Ethik der Pflicht und Ethik der Güte" betitelten Vortrag.
Publication details
Published in:
Schlick Moritz (2008) Die Wiener Zeit: Aufsätze, Beiträge, Rezensionen 1926–1936. Dordrecht, Springer.
Seiten: 133-141
DOI: 10.1007/978-3-211-33116-3_9
Referenz:
Schlick Moritz (2008) Wilhelm Jerusalem zum Gedächtnis, In: Die Wiener Zeit, Dordrecht, Springer, 133–141.