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[Rezension von] Bertrand Russell, Die Probleme der Philosophie
pp. 75-82
Abstrakt
Für die Abfassung der vorliegenden Rezension dürften zwei gänzlich verschiedene Motivationen vorgelegen haben. Zum einen ist die Bekanntschaft Schlicks mit dem hier als Übersetzer tätigen Paul Hertz zu erwähnen. Mit Hertz gemeinsam hatte Schlick 1921 erkenntnistheoretische Schriften von Helmholtz neu herausgegeben und kommentiert. Leicht denkbar erscheint die Möglichkeit, daß Schlick auch an der Entstehung der Übersetzung beteiligt war, sei es, daß er selbst Hertz das Russellsche Buch zur Übersetzung empfahl, sei es, daß er seine guten Kontakte zum Weltkreis-Verlag, in dem das hier rezensierte Werk erschien, für Hertz nutzte. Überhaupt setzte Schlick sich auch in der Folge für das berufliche Fortkommen von Hertz ein, der unter ungünstigen Umständen in Göttingen tätig war, bis er 1933 auch diese Stellung verlor. Eine geplante Beteiligung von Hertz an den Schriften zur wissenschaftlichen Weltauffassung, von der längere Zeit die Rede war, kam nicht zustande.
Publication details
Published in:
Schlick Moritz (2008) Die Wiener Zeit: Aufsätze, Beiträge, Rezensionen 1926–1936. Dordrecht, Springer.
Seiten: 75-82
DOI: 10.1007/978-3-211-33116-3_5
Referenz:
Schlick Moritz (2008) [Rezension von] Bertrand Russell, Die Probleme der Philosophie, In: Die Wiener Zeit, Dordrecht, Springer, 75–82.