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Das Problem der ἐποχή in der Philosophie Edmund Husserls
pp. 170-185
Abstrakt
Die entscheidende Wende, die Husserl seinem Denken wenige Jahre nach dem Erscheinen der Logischen Untersuchungen gegeben hat, ist bezeichnet durch den Begriff der Epoché. Husserl selbst verstand diese Wende als Abkehr von der psychologisch-deskriptiven Phänomenologie im Sinne einer Analyse von Erlebnissen des empirischen Bewußtseins; und er forderte nunmehr eine transzendentale Phänomenologie, welche die Bedingungen der Möglichkeit empirischer Erkenntnis des Seienden aufzuklären -ja welche letzthin den Sinn von Sein und Seiendem schlechthin freizulegen habe.
Publication details
Published in:
Tymieniecka Anna-Teresa (1971) Analecta Husserliana: The yearbook of phenomenological research. Dordrecht, Reidel.
Seiten: 170-185
DOI: 10.1007/978-94-010-3326-8_9
Referenz:
Ströker Elisabeth (1971) „Das Problem der ἐποχή in der Philosophie Edmund Husserls“, In: A.-T. Tymieniecka (Hrsg.), Analecta Husserliana, Dordrecht, Reidel, 170–185.